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Pokalfinale wir kommen.

In einem kampfbetonten und körperlich intensiven Pokal-Halbfinale standen sich ETV II und Victoria Hamburg gegenüber. Beide Teams gingen mit viel Einsatz in die Partie und lieferten sich von Beginn an einen offenen Schlagabtausch.

 

Die Anfangsphase des Spiels war geprägt von intensiven Zweikämpfen beider Mannschaften. Beide Mannschaften waren bemüht die Spielkontrolle zu übernehmen. In der 33. Minute gelang es ETV II schließlich, in Führung zu gehen. Da haben unsere Frauen etwas geschlafen.

Unsere Frauen reagierten auf den Rückstand drängte auf den Ausgleich noch vor der Halbzeit. Kurz vor dem Pausenpfiff wurden wir für ihren Einsatz belohnt: In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1) erzielte Witt den 1:1-Ausgleich. Nach einem langen Freistoß in den Strafraum konnte sich Witt gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen und den Ball aus spitzen Winkel im Tor unterbringen. Mit diesem Remis ging es in die Halbzeitpause.

 

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie hart umkämpft. Beide Teams agierten weiterhin mit viel Körpereinsatz und schenkten sich keinen Zentimeter Raum. In der 56. Minute gelang uns schließlich der Führungstreffer – wenn auch auf ungewöhnliche Weise. Eine Flanke von der rechten Seite rutschte Paape über den Spann, wurde immer länger und senkte sich unhaltbar für den Torhüter ins lange Eck zum 1:2.

ETV II zeigte sich unbeeindruckt und erhöhte in der Schlussphase noch einmal den Druck. Wir verteidigten jedoch mit Leidenschaft und ließen nur wenige bis gar keine klare Chancen zu. Die Zweikämpfe wurden mit zunehmender Spieldauer härter, was zu mehreren Unterbrechungen und intensiven Diskussionen auf dem Platz führte. Am Ende bringen wir das Ergebnis über die Zeit und ziehen zum zweitenmal in Folge ins Pokalfinale ein.